Ich halluziniere,
Sehe Bilder von uns vor mir.
Ich verliere
Das letzte Stück Würde vor Dir.
Ich knie, auf dem Boden.
Flehe um Deine Zeit, um Deine Rückkehr.
Warum wurde ich so belogen?
Warum waren Deine Versprechen so leer?
Verletzt, verzweifelt, und ja, verlassen.
Du nahmst mir so vieles, ich blieb zurück.
Ich bemühe mich zu lieben, nicht zu hassen.
Der Weg dorthin ist schwer, Stück für Stück.
© by Sarah, Juni 2009
Montag, 29. Juni 2009
Donnerstag, 25. Juni 2009
Morgengrauen
Die Uhr tickt,
Wir sind umgeben vom Morgengrauen.
Während dein Leben in meinen Händen liegt,
Verbindet uns tiefes Vertrauen.
Du warst immer für uns da,
Hielst uns mühelos zusammen.
In all der Aufruhr, was auch geschah,
Ich wollte das Uns in die Ewigkeit verbannen.
Ich bemühte mich so sehr,
Doch am Ende hatte ich Dich verloren.
Die Familie bricht, Gespräche werden laut und leer,
Unsere wahren Gefühle halten wir nun verborgen.
Die Distanzen werden größer,
Die Hand reicht nicht mehr aus.
Jeder Satz wirkt wie ein gezielter Stoß.
Wir müssen aufpassen, denn sonst
Rinnt die Liebe aus unserem Herzen hinaus.
© by Sarah, April 2009
Wir sind umgeben vom Morgengrauen.
Während dein Leben in meinen Händen liegt,
Verbindet uns tiefes Vertrauen.
Du warst immer für uns da,
Hielst uns mühelos zusammen.
In all der Aufruhr, was auch geschah,
Ich wollte das Uns in die Ewigkeit verbannen.
Ich bemühte mich so sehr,
Doch am Ende hatte ich Dich verloren.
Die Familie bricht, Gespräche werden laut und leer,
Unsere wahren Gefühle halten wir nun verborgen.
Die Distanzen werden größer,
Die Hand reicht nicht mehr aus.
Jeder Satz wirkt wie ein gezielter Stoß.
Wir müssen aufpassen, denn sonst
Rinnt die Liebe aus unserem Herzen hinaus.
© by Sarah, April 2009
Flashback
Here I am again
Catching my breath
Back at the place where it all began
With the end of your life, with your death
Here I say: I miss you so much
Here I ask for one last touch
All the images I am creating
To keep the memories from fading
My mouth keeps forming the word
The letters that leave me hurt
You are still here with me
Kneeling down by your side makes me feel free
Looking at the path ahead
Facing all the upcoming fears
I love you is all I have to say
While loosing the fight against the tears
© by Sarah, März 2009
Catching my breath
Back at the place where it all began
With the end of your life, with your death
Here I say: I miss you so much
Here I ask for one last touch
All the images I am creating
To keep the memories from fading
My mouth keeps forming the word
The letters that leave me hurt
You are still here with me
Kneeling down by your side makes me feel free
Looking at the path ahead
Facing all the upcoming fears
I love you is all I have to say
While loosing the fight against the tears
© by Sarah, März 2009
Dienstag, 16. Juni 2009
Die Brücke
Ich suche nach einem Zuhause,
In dieser weiten Welt.
Bis dahin schlafe ich unter einer Brücke,
und habe nie wirklich Geld.
Der Alkohol hält mich nachts seelisch warm,
Wenn ich in dieser Kälte physisch frier'.
Meine Situation ist nicht gerade gut,
Deshalb verweile ich nun hier.
Weg ist oft jeglicher Mut.
Alles fing so früh an.
Ich hatte tolle Chance für die Zukunft.
Immer war jemand für mich da und half.
Doch mit der Zeit verlor ich die Vernunft.
Anfangs hatte ich noch Ziele und Moral.
Ich versuchte etwas zu bewegen.
Doch meine Sturheit spülte mich von allen Werten fort,
Wie ein Gewitter mit unendlich viel Regen.
Rücksichtslos setzte ich mich durch,
Und verließ so Familie und Freunde, verletzte ihr Vertrauen.
Ich wurde blind vor Macht, rannte gegen Mauern.
Zu kurzsichtig, um alles zu durchschauen.
Es stinkt und ich sehne mich zurück.
Reflektiere die Vergangenheit, reflektiere das jetzt.
Mitleidige Blicke machen mich traurig,
Mit psychischen Tritten attackiert, fühle ich mich verletzt.
Auch ich war mal so wie ihr.
Hatte Können, hatte Pläne.
Durch all meine schlechten Taten bleibt nur ein Traum,
Nach dessen Verwirklichung ich mich nun sehne.
© by Sarah, Februar 2009
In dieser weiten Welt.
Bis dahin schlafe ich unter einer Brücke,
und habe nie wirklich Geld.
Der Alkohol hält mich nachts seelisch warm,
Wenn ich in dieser Kälte physisch frier'.
Meine Situation ist nicht gerade gut,
Deshalb verweile ich nun hier.
Weg ist oft jeglicher Mut.
Alles fing so früh an.
Ich hatte tolle Chance für die Zukunft.
Immer war jemand für mich da und half.
Doch mit der Zeit verlor ich die Vernunft.
Anfangs hatte ich noch Ziele und Moral.
Ich versuchte etwas zu bewegen.
Doch meine Sturheit spülte mich von allen Werten fort,
Wie ein Gewitter mit unendlich viel Regen.
Rücksichtslos setzte ich mich durch,
Und verließ so Familie und Freunde, verletzte ihr Vertrauen.
Ich wurde blind vor Macht, rannte gegen Mauern.
Zu kurzsichtig, um alles zu durchschauen.
Es stinkt und ich sehne mich zurück.
Reflektiere die Vergangenheit, reflektiere das jetzt.
Mitleidige Blicke machen mich traurig,
Mit psychischen Tritten attackiert, fühle ich mich verletzt.
Auch ich war mal so wie ihr.
Hatte Können, hatte Pläne.
Durch all meine schlechten Taten bleibt nur ein Traum,
Nach dessen Verwirklichung ich mich nun sehne.
© by Sarah, Februar 2009
Die Baustelle
Die Baustelle vor meiner Tür,
Dient als Spiegel dieser Welt.
Sie kündigt Veränderungen an.
Es stellt sich die Frage wofür.
Und so lausche ich der Geschichte, die sie erzählt.
Stein für Stein wächst etwas Neues heran.
Noch ist unklar, was es einmal sein wird.
Es sind viele Menschen daran beteiligt,
Und oft hängen ganze Existenzen daran.
Doch leider reicht schon einer, der sich irrt.
Die Zeit schreitet voran, Wochen vergehen.
Langsam sind die ersten Umrisse zu erkennen.
Dabei wird mir bewusst: Die Planung liegt schon lange zurück.
Eigentlich sollten feste Vorgaben feststehen,
Doch es wollte niemand einen Verantwortlichen ernennen.
Jetzt ist die Veränderung vollzogen.
Der Bau wird beendet.
Hier stehe ich, mit all den anderen Betroffenen.
Nun ist es sichtbar für alle: Wir wurden betrogen.
Kein Versprechen, kein Glück, das uns jetzt noch verbindet.
Vor meinen Augen stürzt der ganze Komplex ein.
Hunderte von Menschen lassen ihr Leben.
Mit dem Rest stehe ich hier, verlassen, ohne Alles.
Sagt: Der Verantwortliche, wer wird es sein?
Seht es euch genau an!
Ihr wolltet nur nehmen, und nicht ein Mal geben.
© by Sarah, Juni 2009
Dient als Spiegel dieser Welt.
Sie kündigt Veränderungen an.
Es stellt sich die Frage wofür.
Und so lausche ich der Geschichte, die sie erzählt.
Stein für Stein wächst etwas Neues heran.
Noch ist unklar, was es einmal sein wird.
Es sind viele Menschen daran beteiligt,
Und oft hängen ganze Existenzen daran.
Doch leider reicht schon einer, der sich irrt.
Die Zeit schreitet voran, Wochen vergehen.
Langsam sind die ersten Umrisse zu erkennen.
Dabei wird mir bewusst: Die Planung liegt schon lange zurück.
Eigentlich sollten feste Vorgaben feststehen,
Doch es wollte niemand einen Verantwortlichen ernennen.
Jetzt ist die Veränderung vollzogen.
Der Bau wird beendet.
Hier stehe ich, mit all den anderen Betroffenen.
Nun ist es sichtbar für alle: Wir wurden betrogen.
Kein Versprechen, kein Glück, das uns jetzt noch verbindet.
Vor meinen Augen stürzt der ganze Komplex ein.
Hunderte von Menschen lassen ihr Leben.
Mit dem Rest stehe ich hier, verlassen, ohne Alles.
Sagt: Der Verantwortliche, wer wird es sein?
Seht es euch genau an!
Ihr wolltet nur nehmen, und nicht ein Mal geben.
© by Sarah, Juni 2009
Vergangene Stunden
Seit Stunden sitze ich nun schon an diesem Ort,
In meinem Kopf herrscht wilder Krieg.
1000-mal die gleiche Frage: Warum nur bist du fort?
Warum nur errang der Tod den allerletzten Sieg?
Der Wind spielt mit den Bäumen,
Um mich herum riecht es nach Frieden.
Ich versinke immer weiter in meinen Träumen,
Wo wir endlich wieder beieinander liegen.
Mein Herz ist so schwer, die Trauer so groß.
Ich hielt dich noch in meinen Armen vor so kurzer Zeit,
Treu und zufrieden lagst du in meinem Schoß.
Doch jetzt packt mich die kalte Einsamkeit.
Oben im Wald, an unserem Fleck,
Herrscht nun bedrückende Leere.
Denn du bist von hier für immer weg.
Was bleibt von meiner einstigen Stärke?
Ich denke zurück an unsere schönen Jahre,
Die kostbarste Zeit in meinem Leben.
So viel gab es von dir zu erfahren,
Von dir konnte ich all meine Liebe nehmen,
Und dir all meine Schmerzen geben.
Noch 2 Wochen vor dem jähen Ende,
Ranntest du mit uns über schneebedeckte Wiesen.
Und spieltest mit uns im weiten Gelände.
Inmitten all den weißen Flocken die uns um die Nase bliesen,
Konnten wir einfach nur den Moment genießen.
Von diesen glücklichen Augenblicken gibt es so viele,
Und alle bewahre ich tief in mir für immer.
Denn wann immer ich versinke im unendlichen Kummer,
Werde ich mich in dieses Glück vertiefen.
Doch Erinnerungen allein genügen nur schwer.
Ich will dich wieder zurück in der Wirklichkeit.
Denn jetzt wo du weg bist gibt es nichts mehr,
Von deiner einzigartigen Geborgenheit,
Welche ich so hoffte zu besitzen für die Ewigkeit.
Ohne dich fühle ich mich oft hilflos und leer,
Und werde zur leichten Beute für das packende Leid.
© by Sarah, Juni 2007
In meinem Kopf herrscht wilder Krieg.
1000-mal die gleiche Frage: Warum nur bist du fort?
Warum nur errang der Tod den allerletzten Sieg?
Der Wind spielt mit den Bäumen,
Um mich herum riecht es nach Frieden.
Ich versinke immer weiter in meinen Träumen,
Wo wir endlich wieder beieinander liegen.
Mein Herz ist so schwer, die Trauer so groß.
Ich hielt dich noch in meinen Armen vor so kurzer Zeit,
Treu und zufrieden lagst du in meinem Schoß.
Doch jetzt packt mich die kalte Einsamkeit.
Oben im Wald, an unserem Fleck,
Herrscht nun bedrückende Leere.
Denn du bist von hier für immer weg.
Was bleibt von meiner einstigen Stärke?
Ich denke zurück an unsere schönen Jahre,
Die kostbarste Zeit in meinem Leben.
So viel gab es von dir zu erfahren,
Von dir konnte ich all meine Liebe nehmen,
Und dir all meine Schmerzen geben.
Noch 2 Wochen vor dem jähen Ende,
Ranntest du mit uns über schneebedeckte Wiesen.
Und spieltest mit uns im weiten Gelände.
Inmitten all den weißen Flocken die uns um die Nase bliesen,
Konnten wir einfach nur den Moment genießen.
Von diesen glücklichen Augenblicken gibt es so viele,
Und alle bewahre ich tief in mir für immer.
Denn wann immer ich versinke im unendlichen Kummer,
Werde ich mich in dieses Glück vertiefen.
Doch Erinnerungen allein genügen nur schwer.
Ich will dich wieder zurück in der Wirklichkeit.
Denn jetzt wo du weg bist gibt es nichts mehr,
Von deiner einzigartigen Geborgenheit,
Welche ich so hoffte zu besitzen für die Ewigkeit.
Ohne dich fühle ich mich oft hilflos und leer,
Und werde zur leichten Beute für das packende Leid.
© by Sarah, Juni 2007
Teufelskreis
Mein Kopf droht zu zerbrechen,
Doch zeigt die Welt kein Erbarmen.
Sie sitzen dort für Stunden,
Und streiten heiter weiter.
Wer kann sich am Ende besser rächen?
Wer kann seinen Sieg verkünden?
So viel Streit umgibt mich
Und ich bin mitten drin.
Wie ein Täter, umzingelt.
Wo führt der rettende Weg heraus?
Doch Halt! Jetzt schaut natürlich jeder erstmal für sich.
Wir sind alle Egoisten, wie ein unwissendes Kind.
Und zerstören damit unsere schöne Welt.
Immer wieder gelobe ich Besserung
Nur um schuldig erneut ins alte Muster zu fallen.
Frust baut sich auf, Depressionen entstehen.
Das Wort Teufelskreis kreuzt meine Gedanken.
Alle Verbesserungen vergehen,
Am Ende höre ich noch immer den Streit laut schallen...
© by Sarah, März 2009
Doch zeigt die Welt kein Erbarmen.
Sie sitzen dort für Stunden,
Und streiten heiter weiter.
Wer kann sich am Ende besser rächen?
Wer kann seinen Sieg verkünden?
So viel Streit umgibt mich
Und ich bin mitten drin.
Wie ein Täter, umzingelt.
Wo führt der rettende Weg heraus?
Doch Halt! Jetzt schaut natürlich jeder erstmal für sich.
Wir sind alle Egoisten, wie ein unwissendes Kind.
Und zerstören damit unsere schöne Welt.
Immer wieder gelobe ich Besserung
Nur um schuldig erneut ins alte Muster zu fallen.
Frust baut sich auf, Depressionen entstehen.
Das Wort Teufelskreis kreuzt meine Gedanken.
Alle Verbesserungen vergehen,
Am Ende höre ich noch immer den Streit laut schallen...
© by Sarah, März 2009
Hierarchie
Ich stehe über Dir
Du sitzt vor mir
Deine Augen schauen mich von unten an
Du bist mir unterlegen, von unterstem Rang
Auf dieser weiten Fläche tobst du dich aus
Hörst nur auf mein Wort
Ich bin es, dem du bedingungslos vertraust
Auf allen Vieren sprintest du auf mein Kommando
Deine Mundwinkel ziehen sich nach oben
Zur ewigen Treue bist du mir verpflichtet
Keinem anderen sollst du jemals gehorchen
Dafür werde ich sorgen
Jeden Auftrag musst du erfüllen
Sonst wirst du grausam bestraft
Keine Gnade soll walten
Die Oberhand werde schließlich stets ich behalten
In der Ferne kommt ein Rivale vorbei
Du sollst ihn vernichten
Abgelenkt von Nichtigkeiten
Schaust du weg und willst nicht folgen
Das letzte was du hörst
Ist dein tödlicher Schuss
Vorbei ist deine Zeit
Des sorgenlosen Menschenseins
© by Sarah, Januar 2009
Du sitzt vor mir
Deine Augen schauen mich von unten an
Du bist mir unterlegen, von unterstem Rang
Auf dieser weiten Fläche tobst du dich aus
Hörst nur auf mein Wort
Ich bin es, dem du bedingungslos vertraust
Auf allen Vieren sprintest du auf mein Kommando
Deine Mundwinkel ziehen sich nach oben
Zur ewigen Treue bist du mir verpflichtet
Keinem anderen sollst du jemals gehorchen
Dafür werde ich sorgen
Jeden Auftrag musst du erfüllen
Sonst wirst du grausam bestraft
Keine Gnade soll walten
Die Oberhand werde schließlich stets ich behalten
In der Ferne kommt ein Rivale vorbei
Du sollst ihn vernichten
Abgelenkt von Nichtigkeiten
Schaust du weg und willst nicht folgen
Das letzte was du hörst
Ist dein tödlicher Schuss
Vorbei ist deine Zeit
Des sorgenlosen Menschenseins
© by Sarah, Januar 2009
Gezeiten
Du hast eine Anziehungskraft wie die Erde,
Ich verfalle tief in deinen charmanten Bann.
Mit deinem grübelnden Blick stichst du heraus aus der ganz großen Herde,
In Echt so unsicher und lächerlich, zeigt dein Spiegelbild doch einen interessanten Mann.
Du spielst mit den Menschen um dich herum,
Wirkst so unschuldig und unantastbar.
Du trinkst zu viel und stellst dich dann hilflos dumm,
Bist so geheimnisvoll, man ist dir niemals wirklich nah.
An jenem Abend bist du mein Begleiter,
Zeigst mir deine Vergangenheit ohne ein einziges Wort.
An diesem Abend vergnügst du dich mit einer Anderen heiter,
verschanzt dich an einem total fremden Ort.
Hiermit verlasse ich dich für die nächste Zeit,
Denn ich kann dich nicht mehr ertragen.
Es tut mir Leid, doch vielleicht bist du ja später bereit,
Irgendwann wirst du dann meinen Traum erraten.
Oder habe ich dich etwa nicht gehört?
Hatte ich dich schon früher verloren?
War ich deshalb so empört?
Hast du jetzt schon ein neues Opfer auserkoren?
Ich schaue tief in deine Augen,
Doch alles was ich sehe, sind leere Zeilen.
Ich finde kein Geheimnis zum Entdecken,
Sag mir, was musstest du schon alles erleiden?
Du drehst dich schweigend um,
Läufst eine endlose Straße entlang.
Ich will dir hinterher rennen und dich umarmen.
Doch mir fehlt der letzte Mumm,
Und du schlürfst weiter, in deiner besonderen Art von Gang.
Ich warte verzweifelt auf das kleinste Signal,
Doch du blickst nicht zurück.
Weg ist jegliche Moral,
Doch jeder ist ein bisschen verrückt.
Wir verlieren jeglichen Kontakt,
Doch schließlich läuft jeder manchmal ein wenig gebückt.
© by Sarah, Juni 2006
Ich verfalle tief in deinen charmanten Bann.
Mit deinem grübelnden Blick stichst du heraus aus der ganz großen Herde,
In Echt so unsicher und lächerlich, zeigt dein Spiegelbild doch einen interessanten Mann.
Du spielst mit den Menschen um dich herum,
Wirkst so unschuldig und unantastbar.
Du trinkst zu viel und stellst dich dann hilflos dumm,
Bist so geheimnisvoll, man ist dir niemals wirklich nah.
An jenem Abend bist du mein Begleiter,
Zeigst mir deine Vergangenheit ohne ein einziges Wort.
An diesem Abend vergnügst du dich mit einer Anderen heiter,
verschanzt dich an einem total fremden Ort.
Hiermit verlasse ich dich für die nächste Zeit,
Denn ich kann dich nicht mehr ertragen.
Es tut mir Leid, doch vielleicht bist du ja später bereit,
Irgendwann wirst du dann meinen Traum erraten.
Oder habe ich dich etwa nicht gehört?
Hatte ich dich schon früher verloren?
War ich deshalb so empört?
Hast du jetzt schon ein neues Opfer auserkoren?
Ich schaue tief in deine Augen,
Doch alles was ich sehe, sind leere Zeilen.
Ich finde kein Geheimnis zum Entdecken,
Sag mir, was musstest du schon alles erleiden?
Du drehst dich schweigend um,
Läufst eine endlose Straße entlang.
Ich will dir hinterher rennen und dich umarmen.
Doch mir fehlt der letzte Mumm,
Und du schlürfst weiter, in deiner besonderen Art von Gang.
Ich warte verzweifelt auf das kleinste Signal,
Doch du blickst nicht zurück.
Weg ist jegliche Moral,
Doch jeder ist ein bisschen verrückt.
Wir verlieren jeglichen Kontakt,
Doch schließlich läuft jeder manchmal ein wenig gebückt.
© by Sarah, Juni 2006
Gefangen
Meine Gedanken lassen mir keine Ruhe
Bilder erscheinen vor meinen Augen
Erinnerungen sorgen im Inneren für Durcheinander
Und ich kämpfe machtlos dagegen an
Eigentlich wollte ich doch alleine sein doch ich habe Mühe
Überall an mir hängen Gewichte und ziehen mich runter
Ach wie vermisse ich das Miteinander
Gegen das Gemeinsame kommt nichts in der Welt an
Als wir alle zusammen waren wollte ich oft weg
Aber jetzt kann ich nicht schlafen vor Zweifel
Warum ist oft alles so schwierig und undurchsichtig?
Ich wünschte ich könnte mehr die Momente genießen
Nichts da, lieber spiele ich mit dem Glücklichsein Versteck
Während ich die klaren Worte meide
Die Selbstzufriedenheit ist so hinterlistig
Lässt unsere schönsten Zeiten in Sekunden verfließen
Die Vergangenheit scheint nie zu vergehen
Scheint als müsste ich für immer mit ihr ringen
Dazu gilt es die ungewisse Zukunft zu bestehen
Alles zu seiner Zeit, doch was ist eigentlich gerade dran?
© by Sarah, Januar 2009
Bilder erscheinen vor meinen Augen
Erinnerungen sorgen im Inneren für Durcheinander
Und ich kämpfe machtlos dagegen an
Eigentlich wollte ich doch alleine sein doch ich habe Mühe
Überall an mir hängen Gewichte und ziehen mich runter
Ach wie vermisse ich das Miteinander
Gegen das Gemeinsame kommt nichts in der Welt an
Als wir alle zusammen waren wollte ich oft weg
Aber jetzt kann ich nicht schlafen vor Zweifel
Warum ist oft alles so schwierig und undurchsichtig?
Ich wünschte ich könnte mehr die Momente genießen
Nichts da, lieber spiele ich mit dem Glücklichsein Versteck
Während ich die klaren Worte meide
Die Selbstzufriedenheit ist so hinterlistig
Lässt unsere schönsten Zeiten in Sekunden verfließen
Die Vergangenheit scheint nie zu vergehen
Scheint als müsste ich für immer mit ihr ringen
Dazu gilt es die ungewisse Zukunft zu bestehen
Alles zu seiner Zeit, doch was ist eigentlich gerade dran?
© by Sarah, Januar 2009
Erinnerungen
Was sind schon Erinnerungen.
Bilder von alten Zeiten,
ohne Gefühle des Leiden,
ohne richtige Bedingungen.
Die Anforderungen sind hoch gesetzt,
die Reden liegen immer bereit.
Die Würde des Menschen wird ohne Rücksicht verletzt,
nur der Schmerz bleibt für die Ewigkeit.
Und doch opfert man sich immer wieder,
und büßt dabei die größten Verluste ein,
kniet vor den Erbärmlichen nieder,
stellt sich selbst in den heiligsten Schein.
Ich will mir selbst vergeben und den Schwachen treten,
will mir eine Sandburg bauen und die Flut kommen sehen.
Ich will einen Baum im unendlichen Wald pflanzen,
in einem leeren Raum für immer mit dir tanzen.
Warum nur hast du uns verlassen?
Jetzt gehst du ein und aus und bist doch nie hier.
Niemand will einen Geliebten hassen,
doch welche Wahl bleibt dabei mir?
Du hast es sehr weit gebracht,
und dessen bist du dir auch bewusst.
Doch was hat das Alles mit uns gemacht?
Hast du das denn nicht schon vorher gewusst?
© by Sarah, Oktober 2006
Bilder von alten Zeiten,
ohne Gefühle des Leiden,
ohne richtige Bedingungen.
Die Anforderungen sind hoch gesetzt,
die Reden liegen immer bereit.
Die Würde des Menschen wird ohne Rücksicht verletzt,
nur der Schmerz bleibt für die Ewigkeit.
Und doch opfert man sich immer wieder,
und büßt dabei die größten Verluste ein,
kniet vor den Erbärmlichen nieder,
stellt sich selbst in den heiligsten Schein.
Ich will mir selbst vergeben und den Schwachen treten,
will mir eine Sandburg bauen und die Flut kommen sehen.
Ich will einen Baum im unendlichen Wald pflanzen,
in einem leeren Raum für immer mit dir tanzen.
Warum nur hast du uns verlassen?
Jetzt gehst du ein und aus und bist doch nie hier.
Niemand will einen Geliebten hassen,
doch welche Wahl bleibt dabei mir?
Du hast es sehr weit gebracht,
und dessen bist du dir auch bewusst.
Doch was hat das Alles mit uns gemacht?
Hast du das denn nicht schon vorher gewusst?
© by Sarah, Oktober 2006
Samstag, 13. Juni 2009
Defekt
Ich falle
Und schlage auf
Zum Gewinn
Zum entscheidenden Satz
Mit bloß diesem einem Satz
Schreibe ich Geschichte
In unserer Zeit
Sie läuft davon
Tief in dein Herz
Zerschossen von meinem Pfeil
Vergiftet für die Ewigkeit
Bist das der Tod uns scheidet
Kann schon morgen sein
Im Grauen
Vor der Zukunft
Die hinter uns liegt
Sehen wir die Wahrheit:
Wir leben in einer
Perfekten Welt!
© by Sarah, Mai 2009
Und schlage auf
Zum Gewinn
Zum entscheidenden Satz
Mit bloß diesem einem Satz
Schreibe ich Geschichte
In unserer Zeit
Sie läuft davon
Tief in dein Herz
Zerschossen von meinem Pfeil
Vergiftet für die Ewigkeit
Bist das der Tod uns scheidet
Kann schon morgen sein
Im Grauen
Vor der Zukunft
Die hinter uns liegt
Sehen wir die Wahrheit:
Wir leben in einer
Perfekten Welt!
© by Sarah, Mai 2009
Zeitgeschehen
Der Baum ist gewachsen,
Seit ich das letzte Mal hier stand.
Meine Tränen sind versickert,
Seit ich mich das letzte Mal hier wiederfand.
Meine Trauer ist geblieben,
Und ich denke oft an Dich.
Das Leben jedoch muss weitergehen,
Und das gilt auch für mich.
Oft reden wir von dir,
Erzählen uns Geschichten.
Dabei wünschten wir Du wärst hier,
In unserer Mitte.
Doch bist du tief in uns drin.
Es tut so weh dich nicht zu sehen,
Nur zu fühlen ist oft zu wenig.
Schmerzliche Dinge müssen geschehen,
Um uns die Liebe vor Augen zu führen.
© by Sarah, Februar 2009
Seit ich das letzte Mal hier stand.
Meine Tränen sind versickert,
Seit ich mich das letzte Mal hier wiederfand.
Meine Trauer ist geblieben,
Und ich denke oft an Dich.
Das Leben jedoch muss weitergehen,
Und das gilt auch für mich.
Oft reden wir von dir,
Erzählen uns Geschichten.
Dabei wünschten wir Du wärst hier,
In unserer Mitte.
Doch bist du tief in uns drin.
Es tut so weh dich nicht zu sehen,
Nur zu fühlen ist oft zu wenig.
Schmerzliche Dinge müssen geschehen,
Um uns die Liebe vor Augen zu führen.
© by Sarah, Februar 2009
Gefesselt
Verstohlen schaue ich zu ihr,
Obwohl ich eigentlich nicht wollte.
Irgendetwas spricht zu mir,
Mein Mitleid, obwohl es doch nicht sollte.
Unsere Blicke verraten uns.
Hat Sie sie bemerkt?
Kein Wort kommt aus meinem Mund.
Dort drüben lächelt sie vor sich hin, verunsichert.
Sie hat Ihre Hände im Schoß,
Verängstigt suchen sie nach Halt.
Warum stellen wir sie so bloß?
In Ihrem Stuhl wirkt sie gebrechlich und alt.
Warum steckt in meinem Hals ein dicker Kloß?
Der Raum wirkt plötzlich so kalt.
Mensch, was ist nur mit uns los?
Alle laufen in der Gegend umher,
Nur Ihre Beine bleiben starr.
Ihre Position ist tiefer,
So wie als ich Sie das erste Mal sah.
Jetzt lächelt Sie mich an,
Und ich weiß, nun bin ich an der Reihe dran.
Denn ich bin es, der Ihr helfen kann.
Deshalb trete ich an Sie heran,
Und schiebe Sie in Ihrem Rollstuhl an den starrenden Menschen entlang.
© by Sarah, Februar 2009
Obwohl ich eigentlich nicht wollte.
Irgendetwas spricht zu mir,
Mein Mitleid, obwohl es doch nicht sollte.
Unsere Blicke verraten uns.
Hat Sie sie bemerkt?
Kein Wort kommt aus meinem Mund.
Dort drüben lächelt sie vor sich hin, verunsichert.
Sie hat Ihre Hände im Schoß,
Verängstigt suchen sie nach Halt.
Warum stellen wir sie so bloß?
In Ihrem Stuhl wirkt sie gebrechlich und alt.
Warum steckt in meinem Hals ein dicker Kloß?
Der Raum wirkt plötzlich so kalt.
Mensch, was ist nur mit uns los?
Alle laufen in der Gegend umher,
Nur Ihre Beine bleiben starr.
Ihre Position ist tiefer,
So wie als ich Sie das erste Mal sah.
Jetzt lächelt Sie mich an,
Und ich weiß, nun bin ich an der Reihe dran.
Denn ich bin es, der Ihr helfen kann.
Deshalb trete ich an Sie heran,
Und schiebe Sie in Ihrem Rollstuhl an den starrenden Menschen entlang.
© by Sarah, Februar 2009
Mein innerer Feind
Du raubst mir meine Leidenschaft
Du nimmst mir mein Talent
Du verwehrst mir meinen Schlaf in der Nacht
Du bist das, was mich vom Glücklichsein trennt
Du lässt mich nie alleine
Du willst sehen wie ich leide
Du weichst nie von meiner Seite
Du bist nur glücklich wenn ich weine
Du bringst mich um meinen Verstand
Du stellst mich an den Abgrund, dicht an den Rand
Schon immer und für immer kämpfe ich gegen dich an
Wer ist der Gewinner? Wer ist am Ende besser dran?
Du redest immer wieder von der Vergangenheit
Sagst, du und sie bleiben für die Ewigkeit
Du gehst immer weiter als morgen
Und bereitest mir so all meine Sorgen
Du machst mich wütend
Auf dich, aber am meisten auf mich
Denn jeder ist selbstverantwortlich für sich
Und das ist oft deprimierend
Aber ich werde gegen dich kämpfen
Gestern, Heute und bis ich unter der Erde kauer'
Gegen die Zweifel, gegen die Trauer
© by Sarah, Januar 2009
Du nimmst mir mein Talent
Du verwehrst mir meinen Schlaf in der Nacht
Du bist das, was mich vom Glücklichsein trennt
Du lässt mich nie alleine
Du willst sehen wie ich leide
Du weichst nie von meiner Seite
Du bist nur glücklich wenn ich weine
Du bringst mich um meinen Verstand
Du stellst mich an den Abgrund, dicht an den Rand
Schon immer und für immer kämpfe ich gegen dich an
Wer ist der Gewinner? Wer ist am Ende besser dran?
Du redest immer wieder von der Vergangenheit
Sagst, du und sie bleiben für die Ewigkeit
Du gehst immer weiter als morgen
Und bereitest mir so all meine Sorgen
Du machst mich wütend
Auf dich, aber am meisten auf mich
Denn jeder ist selbstverantwortlich für sich
Und das ist oft deprimierend
Aber ich werde gegen dich kämpfen
Gestern, Heute und bis ich unter der Erde kauer'
Gegen die Zweifel, gegen die Trauer
© by Sarah, Januar 2009
Werte
Alles ist so schmutzig
Der Krieg umgibt uns
Er nimmt uns den letzten Mut
Alles ist grau
Der Verlust schmerzt zu sehr
Alle Straßen sind verwahrlost, sind leer
Alles ist knapp
Wie erleiden Hunger und Kälte
Ab jetzt von Allem nur noch die Hälfte
Alles ist schön
Die Kinder, die noch leben
Die Fürsorge die wir einander geben
Alles ist bunt
Die Farben wirken so intensiv
Und die Not macht uns kreativ
Alles ist da
Die Liebe, was auch immer geschieht
Am Ende besiegen wir den Krieg
© by Sarah, Januar 2009
Der Krieg umgibt uns
Er nimmt uns den letzten Mut
Alles ist grau
Der Verlust schmerzt zu sehr
Alle Straßen sind verwahrlost, sind leer
Alles ist knapp
Wie erleiden Hunger und Kälte
Ab jetzt von Allem nur noch die Hälfte
Alles ist schön
Die Kinder, die noch leben
Die Fürsorge die wir einander geben
Alles ist bunt
Die Farben wirken so intensiv
Und die Not macht uns kreativ
Alles ist da
Die Liebe, was auch immer geschieht
Am Ende besiegen wir den Krieg
© by Sarah, Januar 2009
Freitag, 12. Juni 2009
Trüb
Braunes Wasser fließt vorbei,
Saurer, schwerer Regen fällt herab.
Es ist ein trüber Tag.
Langsam wird mir klar:
Heute werde ich nicht mehr frei.
Ein schwarzer Bus fährt die kaputte Straße entlang,
Spritzt überall Dreck auf meine Klamotten.
Es ist ein trüber Tag.
Weit entfernt höre ich traurigen Gesang:
Heute fühle ich mich etwas abgeschotten.
Das Ufer ist grün und weit,
Doch habe ich keine Kraft in mir.
Es ist ein trüber Tag.
Jeder weitere Schritt bedeutet zusätzliches Leid.
Heute ist für immer verloren unser ,,wir“.
Fremde Menschen schauen zu mir her,
verzweifelte Blicke ohne Geschichte.
Es ist ein trüber Tag.
Alles ist so kalt, hat keinen gemeinsamen Sinn mehr.
Heute machen wir unsere Freiheit zunichte.
© by Sarah, September 2007
Saurer, schwerer Regen fällt herab.
Es ist ein trüber Tag.
Langsam wird mir klar:
Heute werde ich nicht mehr frei.
Ein schwarzer Bus fährt die kaputte Straße entlang,
Spritzt überall Dreck auf meine Klamotten.
Es ist ein trüber Tag.
Weit entfernt höre ich traurigen Gesang:
Heute fühle ich mich etwas abgeschotten.
Das Ufer ist grün und weit,
Doch habe ich keine Kraft in mir.
Es ist ein trüber Tag.
Jeder weitere Schritt bedeutet zusätzliches Leid.
Heute ist für immer verloren unser ,,wir“.
Fremde Menschen schauen zu mir her,
verzweifelte Blicke ohne Geschichte.
Es ist ein trüber Tag.
Alles ist so kalt, hat keinen gemeinsamen Sinn mehr.
Heute machen wir unsere Freiheit zunichte.
© by Sarah, September 2007
Der Prozess
Ein Tyrann sitzt mir gegenüber und lächelt mir zu,
Er rollt die Würfel und spielt mit mir ein Spiel.
Er wohnt im gleichen Haus und gibt keine Ruh’,
Er redet ohne Pause und Egoismus ist sein Ziel.
Ein Vater sitzt mir gegenüber und lächelt mir zu,
Er erklärt mir die Welt mit Begeisterung.
Er macht mir in schweren Zeiten neuen Mut,
Er ist in vielen Situationen eine rettende Erleichterung.
Ein Mann sitzt mir gegenüber und lächelt mir zu,
Er knallt morgens die Türen und ist laut bis spät.
Er ist ein gescheiterter Perfektionist in vielem was er tut,
Es ist das zwischenmenschliche Feingefühl, welches ihm so oft fehlt.
Ein Freund sitzt mir gegenüber und lächelt mich an,
Durch ihn bin ich ein besserer Mensch geworden.
So vieles habe ich von ihm gelernt von dem was ich heute kann,
Zusammen erleben wir viel und es bleiben nur wenige Sorgen.
Ein Junge sitzt mir gegenüber und lächelt mich an,
Er weiß um die Schwächen anderer und nutzt seine Macht.
In so vielen Momenten nimmt er sich als Erster dran,
Und zerstört so nicht selten die vermeintliche Gemeinschaft.
Ein Teil von mir sitzt mir gegenüber und lächelt mich an,
Er hat seinen festen Platz in meinem Herzen, trotz seiner Schwächen.
Uns verbindet tiefes Vertrauen und unser Verstand,
Über Jahre aufgebaut zeige ich ihm das: mit einem Lächeln.
© by Sarah, Januar 2009
Er rollt die Würfel und spielt mit mir ein Spiel.
Er wohnt im gleichen Haus und gibt keine Ruh’,
Er redet ohne Pause und Egoismus ist sein Ziel.
Ein Vater sitzt mir gegenüber und lächelt mir zu,
Er erklärt mir die Welt mit Begeisterung.
Er macht mir in schweren Zeiten neuen Mut,
Er ist in vielen Situationen eine rettende Erleichterung.
Ein Mann sitzt mir gegenüber und lächelt mir zu,
Er knallt morgens die Türen und ist laut bis spät.
Er ist ein gescheiterter Perfektionist in vielem was er tut,
Es ist das zwischenmenschliche Feingefühl, welches ihm so oft fehlt.
Ein Freund sitzt mir gegenüber und lächelt mich an,
Durch ihn bin ich ein besserer Mensch geworden.
So vieles habe ich von ihm gelernt von dem was ich heute kann,
Zusammen erleben wir viel und es bleiben nur wenige Sorgen.
Ein Junge sitzt mir gegenüber und lächelt mich an,
Er weiß um die Schwächen anderer und nutzt seine Macht.
In so vielen Momenten nimmt er sich als Erster dran,
Und zerstört so nicht selten die vermeintliche Gemeinschaft.
Ein Teil von mir sitzt mir gegenüber und lächelt mich an,
Er hat seinen festen Platz in meinem Herzen, trotz seiner Schwächen.
Uns verbindet tiefes Vertrauen und unser Verstand,
Über Jahre aufgebaut zeige ich ihm das: mit einem Lächeln.
© by Sarah, Januar 2009
Fremde Gesichter
Es ist wie ein böser Traum,
Ich mach’ meine Augen auf und schau’ in deine.
Ich sehe dich reden doch ich höre dich nicht.
Deine Worte verlieren sich im Raum.
Deine Hände berühren meine,
Während ich fühle wie die Bindung zwischen uns bricht
Warum sehe ich noch immer fremde Gesichter vor mir,
Die ich schon längst vergessen erhoffte.
All diese traurigen Gedanken treiben Tränen in meine Augen.
Immer schwächer wird dadurch mein menschliches Vertrauen.
Die frohen Momente sind so oberflächlich,
Und ich will nichts Schönes schreiben.
Denn wie könnte ich, während Negatives dominiert?
Wann sind wir wirklich glücklich?
Wann können wir uns selber leiden?
Wenn so viel Trauer unser Leben regiert.
Immer wieder wirst du wiederkommen und mich verlassen.
Genauso wie all die anderen Gesichter vor dir.
Deines und Ihres bekommen eins.
Es fällt mir schwer loszulassen und
Die Augen zu öffnen, umgeben von bunten Lichtern,
aufzustehen, in den Spiegel zu schauen
und zu denken:
,,Das einzige Gesicht, welches ich jetzt noch sehe, ist meins''
© by Sarah, September 2007
Ich mach’ meine Augen auf und schau’ in deine.
Ich sehe dich reden doch ich höre dich nicht.
Deine Worte verlieren sich im Raum.
Deine Hände berühren meine,
Während ich fühle wie die Bindung zwischen uns bricht
Warum sehe ich noch immer fremde Gesichter vor mir,
Die ich schon längst vergessen erhoffte.
All diese traurigen Gedanken treiben Tränen in meine Augen.
Immer schwächer wird dadurch mein menschliches Vertrauen.
Die frohen Momente sind so oberflächlich,
Und ich will nichts Schönes schreiben.
Denn wie könnte ich, während Negatives dominiert?
Wann sind wir wirklich glücklich?
Wann können wir uns selber leiden?
Wenn so viel Trauer unser Leben regiert.
Immer wieder wirst du wiederkommen und mich verlassen.
Genauso wie all die anderen Gesichter vor dir.
Deines und Ihres bekommen eins.
Es fällt mir schwer loszulassen und
Die Augen zu öffnen, umgeben von bunten Lichtern,
aufzustehen, in den Spiegel zu schauen
und zu denken:
,,Das einzige Gesicht, welches ich jetzt noch sehe, ist meins''
© by Sarah, September 2007
Ausgesetzte Hoffnung
Jetzt bis du weg,
Versteckt hinter einer unüberwindbaren Mauer.
Meine Ungewissheit droht mich zu erdrücken,
Du jedoch spielst weiter Verstecken.
Fort, noch weiß ich nicht ob auf Dauer,
Doch ich höre nichts was sich regt.
Draußen vor der eisernen Tür,
Das ist der Ort an dem ich kniend kaure.
Du liegst drinnen; tief in mir,
Verborgen, verzerrt von einem schmerzenden Schauer.
Während du noch gerade verzweifelt und frisch,
Dir tropfend betrachtest deine Schmerzen.
In mir ein weiteres kleines Lichtchen erlischt,
Vernichtet von deinem Blut in meinem Herzen.
Stille! Sodass ich mich für immer bemühe,
In meinen Ohren klingt ein entferntes Hallen.
Stille! Sodass ich für immer fühle,
Wie weitere Tränen auf deine Wunden fallen.
Jedes Mal, wenn du dich mir verschließt,
Leide ich mit dir in deiner Einsamkeit.
An dich gebunden für die Ewigkeit,
Durch das schwesterliche Blut, das durch unsere Adern fließt.
So lass mich doch endlich rein,
Damit ich dir helfe in deiner Trauer.
Sonst bin auch ich in der Kälte allein,
Und meine Hilflosigkeit färbt meine Tage noch grauer.
Denn eines muss für dich klar sein:
Jeder Schnitt macht mich ein bisschen rauer, denn
Versunken bin auch ich tief in gemeinsamer Trauer.
Stille! Hole Luft und lass uns lauschen,
Lass das Messer stumpf und habe Mut.
Dein wertvolles Blut, hörst du es rauschen?
Das Meer des Friedens, spürst du die Flut?
© by Sarah, Oktober 2006
Versteckt hinter einer unüberwindbaren Mauer.
Meine Ungewissheit droht mich zu erdrücken,
Du jedoch spielst weiter Verstecken.
Fort, noch weiß ich nicht ob auf Dauer,
Doch ich höre nichts was sich regt.
Draußen vor der eisernen Tür,
Das ist der Ort an dem ich kniend kaure.
Du liegst drinnen; tief in mir,
Verborgen, verzerrt von einem schmerzenden Schauer.
Während du noch gerade verzweifelt und frisch,
Dir tropfend betrachtest deine Schmerzen.
In mir ein weiteres kleines Lichtchen erlischt,
Vernichtet von deinem Blut in meinem Herzen.
Stille! Sodass ich mich für immer bemühe,
In meinen Ohren klingt ein entferntes Hallen.
Stille! Sodass ich für immer fühle,
Wie weitere Tränen auf deine Wunden fallen.
Jedes Mal, wenn du dich mir verschließt,
Leide ich mit dir in deiner Einsamkeit.
An dich gebunden für die Ewigkeit,
Durch das schwesterliche Blut, das durch unsere Adern fließt.
So lass mich doch endlich rein,
Damit ich dir helfe in deiner Trauer.
Sonst bin auch ich in der Kälte allein,
Und meine Hilflosigkeit färbt meine Tage noch grauer.
Denn eines muss für dich klar sein:
Jeder Schnitt macht mich ein bisschen rauer, denn
Versunken bin auch ich tief in gemeinsamer Trauer.
Stille! Hole Luft und lass uns lauschen,
Lass das Messer stumpf und habe Mut.
Dein wertvolles Blut, hörst du es rauschen?
Das Meer des Friedens, spürst du die Flut?
© by Sarah, Oktober 2006
Kira
6.-7. Februar 2007:
If I just lay here,
throughout this dark and chilly night.
If I just stayed here,
to sing this song to you right next by your side.
If I just always kept you near,
would it make you feel alright?
If I just shed another tear,
would it make you continue living this beautiful life?
If I just took away your worst fear,
would it make you win this heavy fight?
All I really ever want to do,
is spending the rest of my life with you!
8. Februar 2007:
You survived but you are so weak.
I can't imagine life without you.
I am kissing you on your head while I am holding your shaking feet.
What would life be without you? No joy, No salvation.
You are everything I need.
So cute and perfect, there is no matching expression.
But seeing you suffer feels like the meanest curse.
Even though seeing you die will be so much worse.
9. Februar 2007:
Now you are gone.
You left us here all by ourselves.
And without you everything feels so wrong.
You took away our decision.
To make it easier for us.
You look like you are just sleeping.
So peaceful like you are just dreaming.
Though the reality is: you are gone.
I loved you like I have never loved anyone.
I will always love you.
What am I going to do?
I feel so lost and empty without you!
© by Sarah, Februar 2007
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