Du hast eine Anziehungskraft wie die Erde,
Ich verfalle tief in deinen charmanten Bann.
Mit deinem grübelnden Blick stichst du heraus aus der ganz großen Herde,
In Echt so unsicher und lächerlich, zeigt dein Spiegelbild doch einen interessanten Mann.
Du spielst mit den Menschen um dich herum,
Wirkst so unschuldig und unantastbar.
Du trinkst zu viel und stellst dich dann hilflos dumm,
Bist so geheimnisvoll, man ist dir niemals wirklich nah.
An jenem Abend bist du mein Begleiter,
Zeigst mir deine Vergangenheit ohne ein einziges Wort.
An diesem Abend vergnügst du dich mit einer Anderen heiter,
verschanzt dich an einem total fremden Ort.
Hiermit verlasse ich dich für die nächste Zeit,
Denn ich kann dich nicht mehr ertragen.
Es tut mir Leid, doch vielleicht bist du ja später bereit,
Irgendwann wirst du dann meinen Traum erraten.
Oder habe ich dich etwa nicht gehört?
Hatte ich dich schon früher verloren?
War ich deshalb so empört?
Hast du jetzt schon ein neues Opfer auserkoren?
Ich schaue tief in deine Augen,
Doch alles was ich sehe, sind leere Zeilen.
Ich finde kein Geheimnis zum Entdecken,
Sag mir, was musstest du schon alles erleiden?
Du drehst dich schweigend um,
Läufst eine endlose Straße entlang.
Ich will dir hinterher rennen und dich umarmen.
Doch mir fehlt der letzte Mumm,
Und du schlürfst weiter, in deiner besonderen Art von Gang.
Ich warte verzweifelt auf das kleinste Signal,
Doch du blickst nicht zurück.
Weg ist jegliche Moral,
Doch jeder ist ein bisschen verrückt.
Wir verlieren jeglichen Kontakt,
Doch schließlich läuft jeder manchmal ein wenig gebückt.
© by Sarah, Juni 2006
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