Freitag, 12. Juni 2009

Fremde Gesichter

Es ist wie ein böser Traum,
Ich mach’ meine Augen auf und schau’ in deine.
Ich sehe dich reden doch ich höre dich nicht.
Deine Worte verlieren sich im Raum.
Deine Hände berühren meine,
Während ich fühle wie die Bindung zwischen uns bricht

Warum sehe ich noch immer fremde Gesichter vor mir,
Die ich schon längst vergessen erhoffte.
All diese traurigen Gedanken treiben Tränen in meine Augen.
Immer schwächer wird dadurch mein menschliches Vertrauen.

Die frohen Momente sind so oberflächlich,
Und ich will nichts Schönes schreiben.
Denn wie könnte ich, während Negatives dominiert?
Wann sind wir wirklich glücklich?
Wann können wir uns selber leiden?
Wenn so viel Trauer unser Leben regiert.

Immer wieder wirst du wiederkommen und mich verlassen.
Genauso wie all die anderen Gesichter vor dir.
Deines und Ihres bekommen eins.
Es fällt mir schwer loszulassen und
Die Augen zu öffnen, umgeben von bunten Lichtern,
aufzustehen, in den Spiegel zu schauen
und zu denken:
,,Das einzige Gesicht, welches ich jetzt noch sehe, ist meins''

© by Sarah, September 2007

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