Ich suche nach einem Zuhause,
In dieser weiten Welt.
Bis dahin schlafe ich unter einer Brücke,
und habe nie wirklich Geld.
Der Alkohol hält mich nachts seelisch warm,
Wenn ich in dieser Kälte physisch frier'.
Meine Situation ist nicht gerade gut,
Deshalb verweile ich nun hier.
Weg ist oft jeglicher Mut.
Alles fing so früh an.
Ich hatte tolle Chance für die Zukunft.
Immer war jemand für mich da und half.
Doch mit der Zeit verlor ich die Vernunft.
Anfangs hatte ich noch Ziele und Moral.
Ich versuchte etwas zu bewegen.
Doch meine Sturheit spülte mich von allen Werten fort,
Wie ein Gewitter mit unendlich viel Regen.
Rücksichtslos setzte ich mich durch,
Und verließ so Familie und Freunde, verletzte ihr Vertrauen.
Ich wurde blind vor Macht, rannte gegen Mauern.
Zu kurzsichtig, um alles zu durchschauen.
Es stinkt und ich sehne mich zurück.
Reflektiere die Vergangenheit, reflektiere das jetzt.
Mitleidige Blicke machen mich traurig,
Mit psychischen Tritten attackiert, fühle ich mich verletzt.
Auch ich war mal so wie ihr.
Hatte Können, hatte Pläne.
Durch all meine schlechten Taten bleibt nur ein Traum,
Nach dessen Verwirklichung ich mich nun sehne.
© by Sarah, Februar 2009
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