Dienstag, 16. Juni 2009

Gefangen

Meine Gedanken lassen mir keine Ruhe
Bilder erscheinen vor meinen Augen
Erinnerungen sorgen im Inneren für Durcheinander
Und ich kämpfe machtlos dagegen an

Eigentlich wollte ich doch alleine sein doch ich habe Mühe
Überall an mir hängen Gewichte und ziehen mich runter
Ach wie vermisse ich das Miteinander
Gegen das Gemeinsame kommt nichts in der Welt an

Als wir alle zusammen waren wollte ich oft weg
Aber jetzt kann ich nicht schlafen vor Zweifel
Warum ist oft alles so schwierig und undurchsichtig?
Ich wünschte ich könnte mehr die Momente genießen

Nichts da, lieber spiele ich mit dem Glücklichsein Versteck
Während ich die klaren Worte meide
Die Selbstzufriedenheit ist so hinterlistig
Lässt unsere schönsten Zeiten in Sekunden verfließen

Die Vergangenheit scheint nie zu vergehen
Scheint als müsste ich für immer mit ihr ringen
Dazu gilt es die ungewisse Zukunft zu bestehen
Alles zu seiner Zeit, doch was ist eigentlich gerade dran?

© by Sarah, Januar 2009

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen