Ich sehe rot, ich sehe blau
Ich sehe gelb, ich sehe grau
All die Farben, die am Himmel steh’n
All die Gefühle, die über Jahre verloren geh’n
Die Sonne weicht der Nacht
Die Farben des Tages haben dem Schwarz Platz gemacht
Während langsam die letzten Sonnenstrahlen verschwinden
versuchen wir uns im Dunklen zurecht zu finden
Und wie unsere Augen ihre Zeit brauchen
Sich an die Finsternis zu gewöhnen
So wird auch unser Herz etliche Stunden rauben
Um sich langsam mit der Vergangenheit zu versöhnen
Irgendwann finden die tastenden Hände Halt
Irgendwann erkennen die Augen erste Konturen
Irgendwann dann, später oder jetzt, vielleicht erst bald
Lebst du wieder, spürst die Zeit und hörst das Ticken der Uhren
© by Sarah, Februar 2011
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